(S)nail Wars – Episode II

Der Krieg der Schnecken geht weiter, dieses Mal ganz ohne Haare. Stattdessen habe ich mir ein wenig die Nägel bepinselt. Da ich immer noch keinen dünnen Nagellackpinsel besitze, geschweige denn Talent, ist das Ergebnis nicht ganz so schön geworden, wie es vielleicht sein könnte, aber ich finde es dennoch ganz vorzeigbar. Nachdem ich dem Gott des Nagellackierens zwei meiner Haarnadeln als Opfergabe darbrachte, verwandelte er sie in zwei Werkzeuge, die es mir ermöglichten feine Linien zu ziehen und so begab es sich, dass ich auf jeden Nagel ein anderes Motiv malte. Während des gesamten Prozesses wurde übrigens kein Nagellackentferner benutzt um zu korrigieren, und das nicht nur weil ich zu faul war. Ich spürte, dass die Macht stark in mir ist, also dachte ich mir „Tu es, oder tu es nicht. Es gibt kein Versuchen.“

Erkenntnis: Meine Hände sind zu klein um ein Plastiklaserschwert für Kinder umfassen zu können. :)

Kleiner Finger: Die weit entfernte Galaxis, dargestellt durch Schwarz mit vielen kleinen glitzernden Sternen. Ich hatte eigentlich einen Lack verwenden wollen, der bereits Schwarz mit Glitzerpartikeln ist, allerdings glitzerte der so garnicht, also bin ich einfach noch mal mit einem glitzerigen Klarlack drüber und dann sah es fast so aus wie ich wollte, nur dass die Sterne jetzt bunter sind als geplant. ;)
Ringfinger: Epischer Lichtschwertkampf jetzt nicht nur in meinen Haaren, sondern auch auf meinen Nägeln! Ich hab weiß grundiert, weil ich keine Ahnung habe, ob man bunte Farben auf dunklem Lack noch erkennen kann. Ein grüner und ein roter Strich, um dem Farbschema treu zu bleiben, und schließlich noch zwei schwarze Kleckse für die Griffe.
Mittelfinger: Ebenfalls weiß grundiert und dann mehrere Schwarze Linien gezogen, der Maske eines Stormtroopers nachempfunden, so gut es eben auf einem Fingernagel geht. Dabei wurde mir bewusst, wie klein meine Fingernägel doch eigentlich sind.
Zeigefinger: Der wohl beliebteste Kopfgeldjäger der Welt – Boba Fett. Beziehungsweise der Helm seiner mandalorianischen Rüstung. Grüne Grundierung und mit Rot und Schwarz den Rahmen gezeichnet und dem ganzen seine charakteristische Form gegeben.
Daumen: Rote Grundierung und mit Schwarz das wohl krüppeligste Logo der Rebellenallianz was je gezeichnet wurde. :D

chargin' mah lazer

Falls es irgendwen tatsächlich interessieren sollte, liste ich hier mal die Produkte auf die ich benutzt habe. Ich schätze aber mal jeder andere Nagellack tut es genauso.
Rot: Alessandro – No. 855 Scarlet Woman
Schwarz: essence nail art stampy polish – No. 2 stamp me! Black
Schwarz mit Glitzer: essence colour & go – No. 85 galactic black
Weiß: e.l.f. – No. 80612 Pearl
Glitzer: e.l.f. – No. 00716 Twinkle
Grün: p2 Color Victim – No. 170 crazy

Das ist der Daumen, Boba Fett schüttelt die Pflaumen, der Stormtrooper hebt sie auf, ...

 Musikempfehlung: “S.P.O.C.K. – Stormtrooper”, einfach großartig!

Epic Battle Bun

Heute keine Bastelei, sondern nur eine Frisurenidee. Überraschenderweise ist es zwar gewissermaßen eine Star Wars-Frisur, aber keine der Frisuren von Prinzessin Leia. Bei Thinkgeek habe ich nämlich entdeckt, dass es tolle Essstäbchen gibt, die wie Miniatur-Laserschwerter aussehen. Generell kann man Essstäbchen immer super als Haarstäbe verwenden, deshalb musste ich direkt die Versionen von Lukes blauem und Darth Vaders rotem Schwert haben. Besonders awesome ist es jeweils ein Stäbchen beider Sorten gekreuzt in die Haare zu stecken. Die eigentliche Frisur nennt sich Woven Bun und ich habe sie in einem Forum entdeckt. Ist schnell zu machen und außer der Stäbe benötigt man nur ein Haargummi und wenige Haarnadeln.

Never. I'll never turn to the Dark Side. You have failed, Your Highness. I am a Jedi, like my father before me.

1. mit Haargummi einen Zopf an der Stelle machen, an der der Knoten sitzen soll

2. Die beiden Haarstäbe X-förmig hinter dem Haargummi durch die Haare stecken. Die vier Enden der Haarstäbe werden nun wie folgt benannt: oben links = A, unten links = B, unten rechts = C, oben rechts = D

3. Den Zopf in 4 gleiche Strähnen teilen. Die Strähnen werden wie folgt benannt: oben links = 1, unten links = 2, unten rechts = 3, oben rechts = 4

4. Nun kann mit dem Weben begonnen werden. Erst wird Strähne 1 komplett verwoben. Unter Stabende A, über B, unter C, über D und so weiter, je nach Länge der Haare. Die Haarenden unterstecken und ggfs mit Haarnadeln sichern.

5. Dann weiter mit Strähne 2: unter B, über C, unter D, über A usw. Enden wieder wegstecken

6. Strähne 3: unter C, über D, unter A, über B

7. Strähne 4: unter D, über A, unter B, über C

Musikempfehlung: Als musikalische Untermalung beim weben empfehle ich einen Klassiker aus dem Star Wars Soundtrack, wie z.B. den „Imperial March“.