It’s gettin’ Hoth in here…

…so put more clothes on,
otherwise you will freeze to death, because Hoth is a motherfucking ice planet.

14-03-2013 144

Eine dieser Sachen die ich neben “Chewbacca ist doch der mit den spitzen Ohren” und “Luke! Ich bin dein VATER“ ungerne höre ist: „Leia hat doch immer diese Haarschnecken!“. Das ist zwar meckern auf hohem Niveau, denn auf einen Großteil von Episode IV mag das ja zutreffen, aber da waren ja immerhin noch 2 andere Filme. Episode V und VI sind immerhin beide komplett schneckenfreie Zone, und ich denke das sollte einfach mal gewürdigt werden.

Weiterlesen

Black Magic Woman

Heute gibt’s mal wieder eine Frisur, und zwar die von meiner Lieblings-Schwarzmagierin: Lulu aus Final Fantasy X natürlich. Wie immer gilt, dass ich das ganze mache, weil ich Spaß daran habe, die Frisur mit meinen eigenen Haaren zu konstruieren. Würde ich die Frisur für ein Cosplay machen wollen und hätte nicht die Haare, die ich nun mal habe, würde ich das ganze auf eine andere Art mit verschiedenen Haarteilen angehen, aber das nur am Rande. ;)

“No matter how dark the night, morning always comes, and our journey begins anew.”

Nun zur Frisur der Dame: Lulu trägt ihre Haare im Prinzip zu einem Dutt hochgesteckt, aus dem drei lange Zöpfe hervorgehen. Der Dutt wird scheinbar durch vier verschiedene Haarstäbe bzw. Forken mit aufwändigen Verzierungen gehalten. Die vordere Partie ist seitlich gescheitelt und fällt locker, wie ein schräger Pony, über eine Gesichtshälfte bis etwa zum Kinn.

“Know pain! But not for long…”

Das ist auch eigentlich schon alles, was wir aus den beiden PS2-Spielen und den offiziellen Artworks entnehmen können. Meine Version des Ganzen habe ich folgendermaßen aufgebaut:

  1. Pony aus dem Weg räumen, sonst wird’s unübersichtlich!
  2. Haare zu einem sehr hohen Pferdeschwanz binden.
  3. ein Duttkissen oder etwas Duttkissen-ähnliches um die Pferdeschwanz-Basis platzieren. (Ich benutze immer eine aufgerollte Wollstulpe, alte abgeschnittene Socken sollen es aber wohl auch tun. Dabei sollte die Farbe der eigenen Haarfarbe möglichst nahe kommen, sonst sieht’s unschön aus, falls später doch was durchscheint)
  4. die Zopfhaare in 6 Partien teilen, bzw. 4 kleine und eine größere, wie auch immer. 6 gleiche finde ich nur einfacher zu machen. ^^
  5. 4 der 6 Strähnen ganz normal flechten.
  6. m(o)ogeln: Die ungeflochtenen Haare wie bei einem Standart-Sockendutt über das Duttkissen drapieren, außen drum wickeln und feststecken. Dann einen der geflochtenen Zöpfe nehmen und den einigermaßen geschickt so auf dem Duttkissen/der Socke feststecken, dass es so aussieht, als ob der Dutt komplett aus geflochtenen haaren besteht. Dabei mit den Haarnadeln einfach direkt in den Stoff reinstechen, hält bombe. Dabei müssen die drei verbleibenden Zöpfe die ganze Zeit in der Mitte des Kissens bleiben und man muss irgendwie drum herum wurschteln.
  7. die Haarstäbe: die Originale besitze ich leider nicht, obwohl ich sie toll finde. Stattdessen habe ich einfach 4 andere bunte, bamselige Stäbchen genommen und unter das Kissen gesteckt.
  8. den Pony wieder befreien.
  9. sich entweder freuen, dass man dem Original halbwegs ähnlich sieht, oder aber wenigstens charakterliche Gemeinsamkeiten erzeugen und wütend werden.

“Let’s end this.”

Musikempfehlung: Nein, nicht die Überschrift, weil das ja eben schon die Überschrift ist, und das wäre ja langweilig. Mindestens genauso vorhersehbar, aber viel toller: Final Fantasy X OST – To Zanarkand (Tour de Japon).

Holy… the ultimate White Magic

Meine Frisur ist ganz sicher kein Versuch eines Aeris-Cosplays, sondern eine tatsächlich tragbare Hommage an dieses hübsche und bedeutungsvolle Haaraccessoire. Zunächst habe ich ganz originalgetreu einen Kordelzopf geflochten.  Für den Kordelzopf zuerst die Haare zu einem hohen Pferdeschwanz binden und die Haare in zwei Partien aufteilen. Anschließend die beiden Partien beide im Uhrzeigersinn eindrehen und anschließenden gegen den Uhrzeigersinn miteinander verdrillen. Jetzt muss nur noch das Satinband um die Zopfbasis gebunden werden um die eigentliche Schleife zu bilden. Außerdem wird eine Haarnadel mit einer grünen Perle an einer Schlaufe unter die Zopfbasis geschoben. Fertig. Optional kann man jetzt noch seinen Pony mittig teilen um die Ähnlichkeit zum Original zu steigern, aber an mir sieht das ganz einfach doof aus. Ebenfalls doof ist, dass so ein Kordelzopf unheimlich Länge nimmt und das Ergebnis wohl nur bei den wenigsten so beneidenswert lang und dick ausfallen wird wie bei Aeris. :( Der einzige Tipp der da hilft, ist möglichst locker zu flechten, das gibt Volumen und Länge zugleich. Außerdem sollten die Kanten der Bänder vorher unbedingt versiegelt werden, sonst ribbeln sie auf. Entweder mit klarem Nagellack überpinseln oder kurz mit dem Feuerzeug anschmelzen.

“Then I’ll be going now. I’ll come back when it’s all over.”

Musikempfehlung: Beim Basteln und Flechten empfehle ich natürlich „Aeris’ Theme“ zu hören. Gibt es in zahlreichen Variationen, meine Favoriten sind die orchestrale, sowie „A Flower blooming in the Slums“ aus dem Crisis Core Soundtrack. Die Laufzeit des Liedes sollte außerdem in etwa mit der Basteldauer übereinstimmen. ;)

Krieg der Schnecken

Ich liebe Star Wars, besonders Prinzessin Leia. Meine Liebe geht soweit, dass ich jedes Mal wieder um Alderaan weine und diverse Frisuren nachbastel. Der Klassiker sind natürlich die seitlichen Schnecken der Rebellenprinzessin, welche sie in „Eine neue Hoffnung“ fast den gesamten Film über trägt.

"Helft mir Obi-Wan, ihr seid meine letzte Hoffnung!"

Es gibt verschiedene Möglichkeiten die Frisur anzugehen, ich zeige hier bloß eine. Kompliziert sind sie jedoch alle nicht besonders. ;) Ich habe versucht dem Original möglichst nahe zu kommen, weswegen ich mich für diese Variante entschieden hab. Ausgehend von einem Mittelscheitel habe ich als Basis zwei Pferdeschwänze oberhalb der Ohren gebunden. Diese werden jetzt jeweils zu einem Cinnamon-Bun verarbeitet. Also einfach eingedreht und wie eine Zimtschnecke rund um die Basis gewickelt und währenddessen festgesteckt. Dabei sollte eher locker gedreht werden, damit die Schnecken dem volumnösen Original möglichst ähnlich sehen. Meine Haare reichen bis zum Steißbein und viel kürzer sollten sie für diese Methode auch nicht sein. Nachhelfen mit Haarteilen ist natürlich immer eine Option ;)

Die rebellischste Frisur der Welt!

Alternativ kann man auch ausgehend von den beiden Zöpfen Sockendutts machen. Das Ergebnis ist dann größer und voller, allerdings hat man dann nicht die Kringelstruktur in den Schnecken und insgesamt stehen die Dutts auch ein wenig vom Kopf ab, wodurch sie ein bisschen nach Mickey Maus-mäßigen Ohren aussehen. Ich kann mir aber vorstellen, dass der Ohren-Effekt bei kürzeren Haaren nicht eintritt. ;)

Musikempfehlung: “Galactic Empire State of Mind”, grandioses Cover von CollegeHumor.

Zu klein für einen Stormtrooper.

Epic Battle Bun

Heute keine Bastelei, sondern nur eine Frisurenidee. Überraschenderweise ist es zwar gewissermaßen eine Star Wars-Frisur, aber keine der Frisuren von Prinzessin Leia. Bei Thinkgeek habe ich nämlich entdeckt, dass es tolle Essstäbchen gibt, die wie Miniatur-Laserschwerter aussehen. Generell kann man Essstäbchen immer super als Haarstäbe verwenden, deshalb musste ich direkt die Versionen von Lukes blauem und Darth Vaders rotem Schwert haben. Besonders awesome ist es jeweils ein Stäbchen beider Sorten gekreuzt in die Haare zu stecken. Die eigentliche Frisur nennt sich Woven Bun und ich habe sie in einem Forum entdeckt. Ist schnell zu machen und außer der Stäbe benötigt man nur ein Haargummi und wenige Haarnadeln.

Never. I'll never turn to the Dark Side. You have failed, Your Highness. I am a Jedi, like my father before me.

1. mit Haargummi einen Zopf an der Stelle machen, an der der Knoten sitzen soll

2. Die beiden Haarstäbe X-förmig hinter dem Haargummi durch die Haare stecken. Die vier Enden der Haarstäbe werden nun wie folgt benannt: oben links = A, unten links = B, unten rechts = C, oben rechts = D

3. Den Zopf in 4 gleiche Strähnen teilen. Die Strähnen werden wie folgt benannt: oben links = 1, unten links = 2, unten rechts = 3, oben rechts = 4

4. Nun kann mit dem Weben begonnen werden. Erst wird Strähne 1 komplett verwoben. Unter Stabende A, über B, unter C, über D und so weiter, je nach Länge der Haare. Die Haarenden unterstecken und ggfs mit Haarnadeln sichern.

5. Dann weiter mit Strähne 2: unter B, über C, unter D, über A usw. Enden wieder wegstecken

6. Strähne 3: unter C, über D, unter A, über B

7. Strähne 4: unter D, über A, unter B, über C

Musikempfehlung: Als musikalische Untermalung beim weben empfehle ich einen Klassiker aus dem Star Wars Soundtrack, wie z.B. den „Imperial March“.