Die Sonne lacht, die Vögel singen endlich, doch die Starks haben immer Recht: der Winter naht.
Schlagwort-Archive: Bücher
Lesemonat Juni 2012
“The only way to get rid of a temptation is to yield to it.” – Oscar Wilde, The Picture of Dorian Gray / Lord Henry
Im Juni sind vier neue Bücher in mein Regal eingezogen, das möchte ich euch nicht vorenthalten. Hier die Kandidaten im Schnelldurchlauf:
- Oscar Wilde – „The Picture of Dorian Gray“ – ein Klassiker.
- Ferdinand von Schirach – „Verbrechen“ und „Schuld“ – zwei Kurzgeschichten-Sammlungen aus der Feder des gleichen Autors, die sich sehr ähnlich sind und die ich daher in einem Review zusammenfasse.
- Jay Asher – „Tote Mädchen lügen nicht“, für dass ich meine Prinzipien von kurzen, knackigen Reviews über Bord geworfen habe, außerdem enthält es so etwas wie Spoiler, aber davon solltet ihr euch nicht abschrecken lassen. Auf geht’s.
Lesemonat Mai 2012
“Mein Schmerz ist gleichbleibend und heftig. Und ich hoffe für niemanden auf eine bessere Welt. Ich möchte sogar, dass mein Schmerz auch anderen zugefügt wird. Ich will, dass niemand davonkommt.” – Pat Bateman in Bret EastonEllis‘ „American Psycho“
Bret Easton Ellis – American Psycho
25.04.2012 – 09.05.2012
American Psycho ist ein echter Kultroman, der sich wohl auch durch seine großartige Verfilmung mit Christian Bale großer Beliebtheit erfreut. Wie immer hab ich mit dem Film gewartet bis ich das Buch gelesen hatte, weshalb ich den Roman noch vollkommen unvoreingenommen genießen konnte. Ellis beschreibt das scheinbar perfekte Leben von Patrick Bateman, der in der Welt der Schönen und Reichen zuhause ist, in kurzen Episoden. Dabei wird zunächst nur in Nebensätzen wie selbstverständlich erwähnt, das Pat Bateman scheinbar regelmäßig zu Gräueltaten neigt. Aus diesen Randbemerkungen werden ganze Erzählabschnitte, die zunächst vollkommen losgelöst vom restlichen Geschehen stattfinden, sich jedoch immer stärker häufen. Schließlich dominieren Gewalt- und Drogenexzesse das Handeln so sehr, dass man nicht mehr weiß, ob Bateman wirklich diese Vergewaltigungen und Morde begeht, oder durch seinen Drogenkonsum nicht mehr zwischen Realität und Fantasie unterscheiden kann, in beiden Fällen durchlebt er jedoch einen Höllentrip, bei dem sich dem Leser schon mal der Magen umdrehen kann. Nach den 120 Tagen von Sodom ist American Psycho wohl das brutalste Buch, was ich je gelesen habe. Und trotzdem ist es richtig gut. Ellis hat eine geniale Erzählweise, auch wenn man erstmal einige Seiten braucht um mit dem Buch wirklich warm zu werden, die ersten 100 Seiten lesen sich nämlich wie J.R.R. Tolkiens Version des GQ Magazins. Ist der Einstieg aber erstmal überstanden möchte man das Buch nicht mehr aus der Hand legen, es lohnt sich.
Amélie Nothomb – Den Vater töten
09.05.2012 – 09.05.2012
Sobald ich sehe, dass Amélie Nothomb etwas neues geschrieben hat, muss ich es einfach auf der Stelle lesen, weil ich weiß, dass es grandios sein wird. „Den Vater töten“ war da keine Ausnahme. In dieser Erzählung geht es um LSD, das Burning Man Festival, Casinos in Las Vegas und die Vater-Sohn-Beziehung eines angehenden Magiers mit seinem Mentor. Wie immer eine tolle Story gepaart mit einem einzigartigen Erzählstil. Empfehlenswert, hatte ich aber auch nicht anders erwartet.
Lesemonat April 2012
“I once had a girl, or should I say
She once had me.” – The Beatles, Norwegian Wood
Der April ist vorbei und ich habe nur einen Roman vorzuweisen, den ich auch noch größtenteils im März gelesen habe. Aber es geht schließlich Qualität über Quantität und man sollte bedenken, dass in den Lesemonat-Posts auch immer nur Bücher im klassischen, eigentlichen Sinne aufgeführt werden. Was ich außerdem noch so gelesen habe werde ich voraussichtlich in naher Zukunft auch mal vorstellen.
Haruki Murakami – Naokos Lächeln
16.03.2012 – 05.04.2012
Da man sich seit 1Q84 in keinem Buchladen mehr vor Murakami retten kann , und „Naokos Lächeln“ vor kurzem verfilmt wurde, bin schließlich auch ich auf diesen großartigen, japanischen Autor aufmerksam geworden. „Naokos Lächeln“ erzählt die Geschichte von Toru Watanabe, der im Flugzeug sitzt, wo „Norwegian Wood“ von den Beatles läuft. Dadurch erinnert er sich zurück an seine Studentenzeit in den 1960ern, während der er gleich zwei Liebesgeschichten erlebt hat. Die Story ist zwar auf den ersten Blick sicherlich nicht die spannendste, aber Murakami schafft es durch einen unglaublich schönen Erzählstil eine wahnsinnig plastische Welt zu erschaffen. Was mir wie immer gut gefällt ist, wenn ein Buch Bezüge zu weiterer Literatur, Popkultur und Zeitgeschehen herstellt, was hier zuhauf stattfindet. Neben literarischen Klassikern und den Studentenrevolten der 60er Jahre, wird besonders auf Musik eingegangen, sodass sich „Norwegian Wood“ als Thema durch den gesamten Roman zieht, dies erklärt auch den Originaltitel bzw. den englischen Roman- und Filmtitel. Den Film werde ich mir auch auf jeden Fall noch zu Gemüte führen, jedoch ahne ich erstmal dass es sich um einen klassischen Fall von „das Buch war besser“ handeln wird, da ich nicht glaube, dass diese sanfte Erzählweise und intime Atmosphäre, die aufgebaut wird, in bewegten Bildern so schön rüberkommen kann.
Lesemonat März 2012
„Fernsehen bildet. Immer, wenn der Fernseher an ist, gehe ich in ein anderes Zimmer und lese.“ – Groucho Marx
Mit wahnsinnig großer Verzögerung, aber besser spät als nie: endlich wieder ein Lebenszeichen in Form eines Lesemonats (auch wenn mittlerweile schon der April fast vorbei ist). Dann legen wir doch einfach mal los
Dai Sijie – Balzac und die kleine chinesische Schneiderin
01.03.2012 – 11.03.2012
Manchmal hat man einfach Glück und fischt sich aus dem Wühltisch bei Thalia ein echtes Schätzchen, so wie es mir mit „Balzac und die kleine chinesische Schneiderin“ ergangen ist. Ich mag es besonders gerne, wenn Bücher einen interessanten historischen Kontext haben und ein Stück Geschichte auf diese Art greifbar machen. So verhält es sich auch mit diesem Roman, der zur Zeit der Kulturrevolution in China spielt und von zwei „jungen Intellektuellen“ erzählt, die zur Umerziehung in die Berge geschickt werden. Eine weitere Sache, die mir in aller Regel gut gefällt ist, wenn Bücher Lust auf andere Bücher machen. Wie der Titel schon erahnen lässt habe ich Balzac auf meine Liste der Autoren gesetzt, von denen ich unbedingt noch etwas lesen muss bevor ich sterbe.
Marie-Sabine Roger – Das Labyrinth der Wörter
13.03.2012 – 16.03.2012
Auf „Das Labyrinth der Wörter“ bin ich zugegebenermaßen nur durch die Verfilmung mit Gérard Depardieu gestoßen, die ich allerdings noch nicht gesehen habe, weil ich natürlich zuerst das Buch lesen wollte. Erwartet habe ich eine schöne Geschichte über das Lesen als solches, die ich auch bekommen habe. Besonders schön fand ich den einzigartigen Schreibstil, der die Gedanken von Germain und seine Art diese in Worte zu fassen wunderbar wiedergab. Zum Beispiel die Verweise auf andere Begriffe bei „schweren Wörtern“, wie in einem Wörterbuch, habe ich so noch nie gesehen. Auch dieser Roman ist einer dieser gefährlichen Sorte, die Lust auf andere Bücher machen, und so wandert auch Camus auf die oben erwähnte Liste.
Lesemonat Februar 2012
“[...] eine Legende ist für mich wie eine Speisekarte in einem vornehmen französischen Feinschmeckerlokal: eine elegante, komplizierte Tarnung für eine Tatsache, die man sonst sicher nicht schlucken würde” – William Blatty, Der Exorzist
Und wieder ist ein weiterer Lesemonat vergangen, dieses mal allerdings weniger ereignisreich als der Erste. Die meisten Dinge, die ich im Februar gelesen habe, hatten was mit Chemie zu tun, und das möchte ich euch dann doch lieber ersparen.
Eric-Emmanuel Schmitt- Odette Toulemonde und andere Geschichten
31.01.2012 – 01.02.2012
Eigentlich bin ich kein besonders großer Fan von Kurzgeschichten, aber ich hatte bereits „Oskar und die Dame in Rosa“ und „Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran“ von Schmitt gelesen, die auch eher die Form von Kurzgeschichten hatten. Da ich beide sehr gut fand, interessierten mich auch andere Werke und ich kaufte mir „Odette Toulemonde und andere Geschichten“, was ich sonst vermutlich nicht getan hätte. Das Buch beinhaltet insgesamt sechs Kurzgeschichten, die allesamt als Porträts verschiedener Frauen bzw. Beziehungen durchgehen sollten. Die einzige von der ich den Klappentext schon kannte (Odette Toulemonde) , hat mir im Nachhinein sogar am wenigsten zugesagt, denn insgesamt fand ich die Geschichten wirklich berührend und jede für sich einzigartig. Mein Favorit war „die fremde Frau“, jedoch halte ich das gesamte Buch für lesenswert.
William Blatty – Der Exorzist
01.02.2012 – 29.02.2012
„Der Exorzist“ wird den meisten von euch sicherlich als Filmtitel (1973) geläufig sein, ich habe nun endlich die Buchvorlage (1971) gelesen, übrigens schrieb Blatty auch das Drehbuch für den Film. Ich werde jetzt keinen Vergleich von beidem ziehen, dafür habe ich den Film auch einfach zu wenig in Erinnerung. Zunächst eine nicht unwichtige Anmerkung: Der Zeitraum den ich angegeben habe, ist nicht der Zeitraum in dem ich das Buch effektiv gelesen habe, tatsächlich habe ich im Februar fast garnicht gelesen. Für den Exorzisten habe ich im Endeffekt grade mal zwei Tage gebraucht, es ist also durchaus fesselnd, denn wenn die Geschichte erstmal ins Rollen gekommen ist, kann man es kaum noch aus der Hand legen. Interessant ist, dass die Problematik des Geisteskranken, der für besessen erklärt wird und an dem ein Exorzismus durchgeführt wird, hier in einer aufgeklärteren Zeit genau umgekehrt auftritt. Ein Mädchen zeigt typische Symptome einer „Besessenheit“ und wird daraufhin von diversen Ärzten auf alle erdenklichen körperlichen und psychischen Krankheiten hin untersucht, jedoch ohne eine wirklich befriedigende Erklärung ihrer Symptome zu finden. Der Prozess, den man selbst dabei beim Lesen miterlebt, nämlich das langsame aber sichere Anerkennen der Besessenheit im spirituellen Sinne, aus Mangel an wisschenschaftlichen Begründungen, ist durchaus interessant mitzuerleben. Natürlich hält der Glaube an Dämonen nur an, solange man noch in den Roman vertieft ist, meinen Verstand habe ich beim Lesen nämlich nicht verloren. Ich habe mich nur von der Denkweise der Geschichte mitreißen lassen, was einem nicht sonderlich schwer fällt, wirklich interessant und empfehlenswert.
Lesemonat Januar 2012
“We need to make books cool again. If you go home with somebody and they don’t have books, don’t fuck them.” – John Waters
Eines meiner Lieblingshobbies ist das Lesen, und zwar schon immer. Deswegen habe ich das große Bedürfnis euch auf dem Laufenden zu halten, was ich denn jeden Monat so gelesen habe. Natürlich ist es unterschiedlich wie viel ich monatlich schaffe und ich habe auch nicht vor eine ausführliche Kritik zu jedem Buch zu schreiben, daher nur eine kurze Monatsübersicht. Außerdem habe ich seit längerem einen kleinen Notizblock auf dem ich festhalte, wann ich ein Buch beginne und wann ich es beende. Das vereinfacht diese Übersicht unglaublich und hilft mir die schlechte Angewohnheit des Parallel-Lesens in den Griff zu kriegen. ![]()
Im Folgenden werde ich nur kurz meinen persönlichen Eindruck wiedergeben, keine Buchrezension und keine Inhaltsangabe. Ich werde das ganze außerdem möglichst spoilerfrei halten, denn alles andere ist total ätzend.
Gustave Flaubert – Madame Bovary
01.12.2011 – 05.01.2012
Irgendwann kam ich auf die Idee viele klassische Werke einmal gelesen haben zu wollen und schrieb eine Liste mit all denen, die mich interessierten. Nach Effi Briest ist dies die zweite große Ehebrecherin, die mir untergekommen ist und ich muss sagen, aus den Socken gehauen hat mich der gute Gustave nicht grade, allerdings habe ich auch nicht wirklich etwas zu bemängeln. Die Geschichte plätschert so vor sich hin und hat es nicht wirklich geschafft mich zu fesseln, weshalb ich auch so ewig lange daran gelesen habe. Was mir wiederum gut gefallen hat war die Art wie die Charaktere geschaffen wurden, weil mir auch Nebencharaktere gut dargestellt und plastisch erschienen. Besonders schön ist übrigens, dass meine Ausgabe, die ich gebraucht gekauft habe, viele Tuschezeichnungen enthält. Ich finde alte, gebundene Bücher sowieso wunderschön, besonders mit Illustrationen.
Lucy Lethbridge – Who was Ada Lovelace?
08.01.2012
Zu Weihnachten wünschte ich mir ein Buch über die Mathematikerin Ada Lovelace, die als die erste Programmiererin gilt. Da ich kein bestimmtes kannte, recherchierte meine Mama und schenkte mir schließlich ganze vier Stück! Ich hatte beschlossen als eine Art Einstimmung auf die anderen Bücher zunächst die dünnste Biografie zu lesen, was auch an einem Abend getan war. Natürlich war es mit seinen 77 Seiten in sehr simplem Englisch nicht besonders ausführlich, aber das musste es für meine Ansprüche auch erstmal garnicht sein, ich habe schließlich noch genug Vertiefungsliteratur.
Wer keine Ahnung hat wer die Person eigentlich war, nach der die Programmiersprache Ada benannt ist, sollte ruhig mal dieses Buch zur Hand nehmen, denn es fasst kurz und bündig diese sehr interessante Lebensgeschichte zusammen.
Amélie Nothomb – Winterreise
14.01.2012 – 19.01.2012
Autismus, psychoaktive Pilze und Terrorismus als Triebtat – vereint zu einer wundervollen Liebesgeschichte, die niemand besser zu Papier bringen könnte als Amélie Nothomb. Ich wusste bereits, dass „Winterreise“ mein Lieblingsbuch im Januar wird, noch bevor ich es aufgeschlagen hatte. Zugegeben, ich bin da etwas voreingenommen gewesen, aber meine Erwartung wurde durchaus bestätigt. Es handelt sich bei dieser großartigen Schriftstellerin nämlich nicht umsonst um meine absolute Lieblingsautorin. Es fällt mir schwer ihren Stil in Worte zu fassen ohne dabei Adjektive zu benutzen, die augenscheinlich widersprüchlich sind – zumindest so lange, bis man einen ihrer Romane gelesen hat. Jedem Menschen, der bitterbösen Zynismus und intelligenten Humor mag möchte ich ihre Bücher ans Herz legen. Winterreise ist zwar nicht mein persönlicher Favorit, aber auf jeden Fall lesenswert!
Suzanne Collins – Die Tribute von Panem
06.01.2012 – 07.01.2012 Tödliche Spiele
11.01.2012 – 14.01.2012 Gefährliche Liebe
22.01.2012 – 31.01.2012 Flammender Zorn
Da ich die Trilogie komplett im Januar gelesen habe, bietet es sich an meine Meinung zu den drei Teilen schnell zusammen zu fassen. Interessiert hat mich die Reihe, weil das Konzept, Jugendliche bewaffnet in eine Arena zu stecken bis nur noch einer da ist, sehr unterhaltend klang. Für die restliche Kundschaft der Jugendbuchabteilung erscheint die Idee vermutlich auch neu, aber die haben in der Regel auch noch nicht von „Battle Royale“ gehört. Der erste Band hält auch auf jeden Fall was er verspricht und man kann ihn kaum aus der Hand legen. Am Ende des ersten Buchs fragt man sich jedoch was noch kommen soll und viel kommt dann in den anderen beiden Bänden leider auch nicht mehr, was die Spannung so wirklich aufrecht erhält, diese Buchreihe hat nämlich ein ganz großes Problem: die Protagonistin. Diese hübsche, charismatische Scharfschützin konnte mich bis zur letzten Seite hin leider nicht von sich überzeugen. Im ersten Band sind ihre Sprüche, die aus einem Actionfilm der 90er Jahre stammen könnten, noch sehr amüsant, doch im Verlauf der Geschichte geht einem ihre innere Zerrissenheit nur noch auf die Nerven. Noch frustrierender ist es dann festzustellen, dass ihre Entscheidungsfindung, die sich über drei Bücher erstreckt schließlich einfach im Nichts verläuft. Zu viel möchte ich hier nicht verraten, aber ihr völlig widersinniges Verhalten in so ziemlich jeder Situation lässt sie in meinen Augen weder an Sympathie noch an charakterlicher Tiefe gewinnen. „Tödliche Spiele“ kann man genau so gut als Einzelband lesen, was ich auch jedem empfehlen würde, der sich durch das „Battle Royale“-Prinzip angesprochen fühlt. Eine kleine Warnung noch: dieses Buch ist für Generation „Twilight“ geschrieben und jede Seite schreit förmlich nach einer Verfilmung. Es sind allerdings nicht nur die vielen Gefahren in der Arena, die sich gut verfilmen lassen, sondern auch jedes der Outfits der Protagonistin ist ins Detail beschrieben und ein beträchtlicher Teil der Charaktere sind Stylisten.
Fazit: „Battle Royale“ für Mädchen, die sich nicht entscheiden können ob Edward oder Jacob süßer ist und die lügen wenn sie sagen, dass sie dich zuletzt töten werden.











