Fun Fact: Dieser Artikel ist uralt, ich habe ihn bisher nur nicht veröffentlicht, weil ich keine guten Fotos von meinem Outfit hatte. Die habe ich bis heute nicht. Viel Spaß mit diesem womöglich ersten Blogpost, den ich je verfasst habe (Wall of Text).
Archiv der Kategorie: Basteltherapie
Ramona’s Tea Collection
Jeder kennt sie, niemand mag sie: Instant-Teegetränke, die wahlweise in der Geschmacksnote Zitrone oder Waldfrucht daher kommen, und in beiden Fällen gleichermaßen nach Diabetes schmecken. Niemand mag sie? Falsch! Der moep0r ist ein bekennender Fan dieses, in Fachkreisen Bröckeltee genannten, Heiß- oder Kaltgetränks.
Todesstern über Betlehem
Madame Meepit ist nicht verstorben, sie hatte bloß viele andere Dinge im Kopf, eine neue Stadt, ein neuer Job, ein neuer Sport und an den Wochenenden zumeist auf Achse. Da blieb nicht viel Zeit für diesen wunderbaren Blog, was eine todtraurige Sache ist. Zum Glück ist die besinnliche Weihnachtszeit angebrochen und alles wird anders.
Tutorial: die ultra awesome Terranigma-Spieluhr
Willkommen zurück, liebe Freunde von SNES-Rollenspielen, pinkem Plüsch und Parmesankäse. Umzugs- und Unistress liegen nun hinter mir und endlich wandel ich wieder wie Alice durchs WLAN-Land. Da das in den letzten Tagen und Wochen nicht drin war, gab es keine Blogposts, aber zur Entschädigung hab ich heute für euch das aufwändigste Tutorial was es jemals auf der Welt diesem Blog gab.
Die Mission
Der wunderbare Herr moep0r hatte kürzlich Geburtstag und wünschte sich von mir etwas selbstgemachtes. So kam ich auf die großartige Idee den knuffigen Dämon Fluffy (Yomi) aus dem ebenso großartigen RPG Terranigma mit Hilfe von Plüsch und Füllwatte in eine lebensechte Version zu überführen. Bildmaterial zur Vorlage ist eher spärlich gesät, doch in meiner Rübe spukte ein seltsames Hybrid aus Game Sprite und Artwork aus dem offiziellen Nintendo Spieleberater herum, was ich mal versucht habe für euch aufzumalen, damit ihr eine grobe Vorstellung habt, wo die Reise hin gehen soll. Als wäre das ganze Unterfangen nicht schon größenwahnsinnig genug gewesen, habe ich mir auch noch fest in den Kopf gesetzt, dass das ganze eine Spieluhr werden soll. Und zwar nicht mit irgendeiner Melodie, sondern mit dem Stück „Birth of a Continent“ aus dem Terranigma Soundtrack. Klingt als könne man das innerhalb von zwei Tagen ohne Näherfahrung, Nähmaschine und irgendeiner Ahnung von Elektronik schaffen? Nein? Doch!
Des Satans liebstes Spielzeug
Heute möchte ich etwas zeigen, was mir ein lieber Freund letztes Weihnachten gebastelt hat. Nur echte Kenner der Trash-Horror-Szene erkennen ihn: den Killer-Hog. An dieser Stelle würde ich gerne eine Inhaltsangabe zum dazugehörigen Film Attack of the Killer Hog schreiben, leider ist das einfach nicht möglich. Dieser Film funktioniert entweder nur auf höheren Bewusstseinsebenen, oder ist einfach nur so kryptisch, dass einem beim Schauen das Gehirn wegschmilzt. Ich werde einfach mal den Klappentext der Horror Collection 3 zitieren:
Master of Disguise – 7 Arten ein Ninja-Stirnband zu tragen
ACHTUNG: Der Folgende Artikel enthält Bildmaterial, welches vom Ministerium für Wahrheit als extrem verblödend und kindisch eingestuft wurde. Er zeigt Szenen, wie zwei erwachsene Menschen vorgeben Ninjas im Wald zu sein. Wer den Gedanken in der Natur zu spielen für anstoßerregend hält, schwache Nerven hat, oder einen Herzschrittmacher trägt sollte den Folgenden Artikel nicht lesen.
Kupo~
Eindeutig etwas aus der Kategorie „ausgebuddelt“, es handelt sich nämlich um das erste Werk was ich überhaupt jemals genäht habe. So sieht es leider auch aus, aber ich wollte es natürlich nicht verschweigen. Das ganze war vor Jahren ein Geburtstagsgeschenk für einen Mogryliebhaber. Da ich nicht wirklich wusste, wie ich das ganze am besten angehen sollte, benutzte ich eine Teddy-Vorlage, die ich dann modifiziert habe. Mit den Modifikationen bin ich auch eigentlich ganz glücklich, nur die Körperform ist wirklich zu sehr Teddy und zu wenig Moogle-Puppe. Sein Besitzer hat ihn trotzdem sehr lieb und taufte ihn auf den Namen „Kupo“.
Im Gegenzug habe ich übrigens zu Weihnachten eine Dose originale Kuponüsse mit selbstgemachtem Bommel bekommen! Wer die kleinen geflügelten und bebommelten Teddybärchen genauso süß findet wie ich, wird übrigens Gefallen an dieser Seite finden.
Musikempfehlung: “Melodies of Life” aus dem Final Fantasy IX Soundtrack. Das hat die mesiten Mogrys und Stilzkin & Co sind einfach die Besten.
Zeichen setzen
Mit Fotokarton, Schere, Kleber und meinem besten Freund, dem Drucker, habe ich diverse Lesezeichen gebastelt. Das geht so einfach, dass da wohl niemand ein Tutorial für braucht, stattdessen vielleicht lieber ein paar Inspirationen.
Ich habe zwei Lesezeichen mit Naruto- und eins mit Zelda-Theme gebastelt und nur das Narutolesezeichen behalten, man kann die Dinger nämlich prima verschenken, und zwar an so ziemlich jeden! Die Naruto-Lesezeichen sind etwas kleiner, Mangaformat sozusagen. Das Zelda-Lesezeichen ist größer, damit es in den handelsüblichen Fantasy-Schinken nicht untergeht.
Musikempfehlung: Heute einfach mal “Rockstah – Nerdrevolution” ![]()
You are dead
Für einen großen Resident Evil-Fan gab es zu Weihnachten 2011 ein Umbrella Corporation-Komplettpaket. Dazu gab es zwei Ampullen mit T-Virus und Antivirus, die haben nämlich nicht mehr in den Karton gepasst. Auf den Karton habe ich das Logo der Umbrella Corp. mit Stencil-Technik und Acrylfarbe aufgemalt. Den blutigen Handabdruck und die Blutflecken habe ich mit roter Textilfarbe gemacht, weil der Verlauf irgendwie echter aussah, als hätte bereits ein Zombie dran lang getatscht.
Im Karton befanden sich diverse weitere Päckchen mit Nummerierung und ein Brief an den neu eingestellten Biochemiker, der den Inhalt der Päckchen erklärt. Ich zähle mal einfach auf, was in ein Resident-Evil-Fanpaket gehört:
- Für manche Menschen ist es nur ein rot-weißer Regenschirm, mit den Augen eines Zombies betrachtet ist es ein Umbrella-Umbrella
- 4 Reagenzgläser mit Gefahrstoff-Aufklebern und Stopfen, an Weihnachten noch gefüllt mit verschiedenfarbigen Getränken
- Weiße Marshmallow-Mäuse als Laborratten.
- Ein Waschbär-Plüschtier. Herzlich willkommen in Raccoon City!
- Eine Nerdbrille( ohne Sehstärken)
- Und ganz zum Schluss ein weißer Laborkittel, auf den ich ebenfalls per Stencil-Verfahren das Umbrella-Logo gemalt habe
Der Laborkittel, die Brille und vielleicht auch die Reagenzgläser werden übrigens als Teile eines Cosplays verwendet werden. Wir dürfen gespannt sein, wie der zombifizierte Umbrella-Forscher am Ende aussieht. Hier ein kleiner Vorgeschmack, nur grob das Logo auf der Kittelrückseite:
Musikempfehlung: Nein, ich werde weder die Cranberries empfehlen, noch Lieder in denen “Umbrella” auf “ella” gereimt wird. Ganz besonders die letzteren nicht. Stattdessen würde ich zum “Resident Evil Main Theme” oder “Seizure of Power” von Marilyn Manson raten.
Barbie Girl
Im Zeitalter der Bronies kann man einem männlichen Wesen auch mal eine Barbie schenken. Zumindest wenn man diese Barbie ein wenig bemalt, beklebt, und passend anzieht, so dass sie aussieht wie der WoW-Charakter des beschenkten Geeks. Das Ergebnis ist wie bei allem was ich ausgebuddelt habe mehr schlecht als recht, und dennoch existiert eine gewisse Ähnlichkeit.
Ihre extrem riesigen Elfenohren hat sie leider verloren, war wohl einfach zu viel Gewicht für den Kleber. Ansonsten hat sie die üblichen weißen Nachtelf-Augen und als Gesichtstättowierung diese lustigen Tintenkleckse, die direkt vom Psychiater stammen könnten. Selbstverständlich sind die Haare lang und weiß, wie die von allen Nachtelfen.
Die Vorlage ist eine Nachtelf-Priesterin, und das ganze Projekt fand zu Burning Crusade-Zeiten statt, das geübte Auge erkennt sicher auch das hochwertige Karazhan-Equip.
Die Robe der Maskerade ist der Teil der Rüstung, der die meisten Details aufweist und der sicherlich auch am längsten gedauert hat. Ich habe mir da sowas von irgendwas zusammengewurschtelt, dass ich leider nicht mehr rekonstruieren kann, was ich da eigentlich fabriziert habe.
Der Wappenrock der Frostes ist übrigens ziemlich originalgetreu geworden, auch wenn man das auf den Bildern leider nicht so erkennt. Außerdem Ist die gute Oichi Ingenieur, daher das Kopfteil. Nach dem leichen Prinzip habe ich auch mal eine kleine Gnom-Magierin gebastelt, aber von der habe ich keine Fotos, vielleicht werden die eines schönen Tages nachgereicht.
Musikempfehlung: Red Hot Chili Peppers – „Dani California“ – she’s my priestess, I’m your priest.















