Ich will die Allerbeste sein

Ganz im Sinne des Manicure Mondays gibt es heute mal wieder was auf die Finger. An meinen Skills hat sich leider immer noch nichts getan, genauso wenig wie an meinen Werkzeugen, wer meine vorigen „Nail Arts“ verfolgt hat, weiß also dass ich eigentlich alles mithilfe von Zahnstochern, Wattestäbchen und Haarnadeln auf meine Nägel bringe. ;)

Talentiert wie ein Farbeagle(Smeargle)!

Kommen wir nun zum Thema, was da wohl relativ eindeutig Pokémon wäre, falls Irgendwer Irgendwas nicht erkennen kann, eine Erklärung im Schnelldurchlauf:

Kleiner Finger: gelbe Grundierung und darauf Pikachus Schwanz in schwarz und rot.

Ringfinger: Das Team Rocket Logo, rotes R auf weißem Grund.

Mittelfinger: Blaue Basis und in Schwarz die zusammengekniffenen Augen und den gekräuselten Mund von Woingenau.

Zeigefinger: Pikachus Gesicht, mit roten Bäckchen und weißen Lichtspiegelungen in den Augen.

Daumen: ein Pokeball auf weißer Fläche.

Was ich leider nicht fotografiert habe, was aber eigentlich das beste Feature des ganzen ist: wenn man die Hände zur pommesgabel formt \m/ erhält man Metal-Pikachu! :3

“Ich halt ‘nen Pokeball in meiner Hand!”

Und wie immer für den unwahrscheinlichen Fall, dass das wirklich einer wissen will:

Rot: Alessandro – No. 855 Scarlet Woman
Schwarz: essence nail art stampy polish – No. 2 stamp me! Black

Weiß: essence nail art stampy polish – No. 1 stamp me! White

Blau: essence colour & go – No. 55 let’s get lost

Gelb: essence colour & go – No. 95 wanna be your sunshine

Musikempfehlung: Die Pokémon-Intros. Alle hintereinander weg.

Lesemonat April 2012

“I once had a girl, or should I say
She once had me.” – The Beatles, Norwegian Wood

Der April ist vorbei und ich habe nur einen Roman vorzuweisen, den ich auch noch größtenteils im März gelesen habe. Aber es geht schließlich Qualität über Quantität und man sollte bedenken, dass in den Lesemonat-Posts auch immer nur Bücher im klassischen, eigentlichen Sinne aufgeführt werden. Was ich außerdem noch so gelesen habe werde ich voraussichtlich in naher Zukunft auch mal vorstellen. ;)

Haruki Murakami – Naokos Lächeln

Haruki Murakami – Naokos Lächeln

16.03.2012 – 05.04.2012

Da man sich seit 1Q84 in keinem Buchladen mehr vor Murakami retten kann , und „Naokos Lächeln“ vor kurzem  verfilmt wurde, bin schließlich auch ich auf diesen großartigen, japanischen Autor aufmerksam geworden. „Naokos Lächeln“ erzählt die Geschichte von Toru Watanabe, der im Flugzeug sitzt, wo „Norwegian Wood“ von den Beatles läuft. Dadurch erinnert er sich zurück an seine Studentenzeit in den 1960ern, während der er gleich zwei Liebesgeschichten erlebt hat. Die Story ist zwar auf den ersten Blick sicherlich nicht die spannendste, aber Murakami schafft es durch einen unglaublich schönen Erzählstil eine wahnsinnig plastische Welt zu erschaffen. Was mir wie immer gut gefällt ist, wenn ein Buch Bezüge zu weiterer Literatur, Popkultur und Zeitgeschehen herstellt, was hier zuhauf stattfindet. Neben literarischen Klassikern und den Studentenrevolten der 60er Jahre, wird besonders auf Musik eingegangen, sodass sich „Norwegian Wood“ als Thema durch den gesamten Roman zieht, dies erklärt auch den Originaltitel bzw. den englischen Roman- und Filmtitel. Den Film werde ich mir auch auf jeden Fall noch zu Gemüte führen, jedoch ahne ich erstmal dass es sich um einen klassischen Fall von „das Buch war besser“ handeln wird, da ich nicht glaube, dass diese sanfte Erzählweise und intime Atmosphäre, die aufgebaut wird, in bewegten Bildern so schön rüberkommen kann.