The Will of the Blades

Wenn man mich nach der geheimen Superkraft fragt, die ich gerne hätte, würde ich vermutlich antworten, dass ich gerne fliegen könnte und/oder Flammen aus meinen Handgelenken schießen könnte. Relativ weit oben auf der Liste steht allerdings auch Klingen mit meinen Gedanken kontrollieren zu können. Das ist aber eigentlich garkeine richtige Superkraft, dafür braucht man nur lustige Kringel am Kopf. Wie man diese hirnwellengesteuerten Superkringel bastelt kann ich leider nicht erzählen, das ist Betriebsgeheimnis, aber ich kann verraten, dass Moosgummi und Haarspangen-Rohlinge involviert waren.

True Will cannot be defeated.

Musikempfehlung: Da mein Plan die Weltherrschaft an mich zu reißen relativ offensichtlich ist, empfehle ich das Intro von Pinky& Brain. :)

Holy… the ultimate White Magic

Meine Frisur ist ganz sicher kein Versuch eines Aeris-Cosplays, sondern eine tatsächlich tragbare Hommage an dieses hübsche und bedeutungsvolle Haaraccessoire. Zunächst habe ich ganz originalgetreu einen Kordelzopf geflochten.  Für den Kordelzopf zuerst die Haare zu einem hohen Pferdeschwanz binden und die Haare in zwei Partien aufteilen. Anschließend die beiden Partien beide im Uhrzeigersinn eindrehen und anschließenden gegen den Uhrzeigersinn miteinander verdrillen. Jetzt muss nur noch das Satinband um die Zopfbasis gebunden werden um die eigentliche Schleife zu bilden. Außerdem wird eine Haarnadel mit einer grünen Perle an einer Schlaufe unter die Zopfbasis geschoben. Fertig. Optional kann man jetzt noch seinen Pony mittig teilen um die Ähnlichkeit zum Original zu steigern, aber an mir sieht das ganz einfach doof aus. Ebenfalls doof ist, dass so ein Kordelzopf unheimlich Länge nimmt und das Ergebnis wohl nur bei den wenigsten so beneidenswert lang und dick ausfallen wird wie bei Aeris. :( Der einzige Tipp der da hilft, ist möglichst locker zu flechten, das gibt Volumen und Länge zugleich. Außerdem sollten die Kanten der Bänder vorher unbedingt versiegelt werden, sonst ribbeln sie auf. Entweder mit klarem Nagellack überpinseln oder kurz mit dem Feuerzeug anschmelzen.

“Then I’ll be going now. I’ll come back when it’s all over.”

Musikempfehlung: Beim Basteln und Flechten empfehle ich natürlich „Aeris’ Theme“ zu hören. Gibt es in zahlreichen Variationen, meine Favoriten sind die orchestrale, sowie „A Flower blooming in the Slums“ aus dem Crisis Core Soundtrack. Die Laufzeit des Liedes sollte außerdem in etwa mit der Basteldauer übereinstimmen. ;)

Hail to the Banshee Murloc Queen!

Aus den Tiefen meines Kleiderschrankes, extra für euch ausgegraben, habe ich heute ein Tshirt. Es handelt sich dabei um ein Relikt aus alten Tagen, als ich noch regelmäßig WoW, und besonders das dazugehörige Kartenspiel, spielte. Mein Lieblingsvolk waren schon immer die Untoten, die Geschichte um Lady Sylvanas Windrunner finde ich auch immer noch total toll. Deshalb hab ich mir mit weißer Stoffmalfarbe das Symbol der Untoten auf ein schlichtes schwarzes Tshirt gemalt. Allerdings nicht freihand, sondern mit Stencil-Technik. Das Ganze ist so subtil nerdig, dass es garantiert niemand erkennt, besonders weil es mittlerweile schon ziemlich mitgenommen aussieht, trotz Handwäsche. Stoffmalfarbe hält nämlich leider nicht ewig, aber immerhin passt das Bröckelige ganz gut zum Thema von Verwesung und Fäulnis! ;)

Mmmrrrggglll?

Der unglaublich coole Random-Murloc auf meinem Kopf war übrigens mal ein tolles Geschenk von einem Freund. Wie man sieht eignet er sich perfekt als Krone! ;p

Musikempfehlung:  Das „Lament of the Highborne“ natürlich. Wer es nicht kennt sollte entweder mehr Horde-Quests erledigen, oder bei Youtube mal den WoW-Soundtrack durchhören. Eignet sich hervorragend um unter der Dusche gesungen zu werden. ;)  

Hohe Erwartungen

Wenn man von seiner Mitbewohnerin zu Weihnachten entweder ein iPad oder ein original eingeschweißtes Chrono Trigger für den SNES haben möchte, muss man vermutlich damit rechnen enttäuscht zu werden. Um die Erwartungen nicht gänzlich zu enttäuschen hab ich dann wenigstens etwas verschenken wollen, was mit diesem wunderbaren RPG zu tun hat und habe ein Bild gebastelt. Ein von mir gemaltes Bild möchte ich niemandem antun, und so lag der Zeitaufwand auch nur bei ein paar Stunden. Das geübte Auge sieht bestimmt die Ähnlichkeit zum Originalcover, allerdings habe ich andere Artworks für die Charaktere benutzt. Übrigens ist das Bild noch in verpackter Form bereits in Adventskalender no jutsu! zu sehen gewesen.

Die starken Lichtreflexe kommen nur durch den Blitz zustande, das hält sich sonst in Grenzen.

Ich habe aus dem ganzen Unterfangen gelernt, dass man die Finger von Sprühfarbe lassen sollte, wenn man ein Brett weiß grundieren möchte, das zerläuft nur und deckt sowieso nicht. Zum Glück hatte ich noch Fassadenfarbe und Farbroller zur Hand, das klappt nämlich ganz wunderbar. Mein Mitbewohner hat auch was gelernt, nämlich dass wir eine Altbauwohnung haben und Löcher in die Wand bohren hier gar keinen Spaß macht. Gut, dass ein wunderhübsches Bild die meisten überflüssigen verdeckt. ;)

Man beachte die fachmännische bebohrte Wand. :p

Abschließend lässt sich sagen, dass ich seine Enttäuschung damit ganz gut eindämmen konnte. Ich für meinen Teil bin trotzdem beleidigt, aber bald hab ich Geburtstag, und vielleicht krieg ich dann endlich das Pony was ich mir gewünscht hab! :D

Musikempfehlung: Heute gibt’s gleich zwei; „Frog’s Theme“ aus dem Chrono Trigger Soundtrack und „In Flames – Trigger“.

Krieg der Schnecken

Ich liebe Star Wars, besonders Prinzessin Leia. Meine Liebe geht soweit, dass ich jedes Mal wieder um Alderaan weine und diverse Frisuren nachbastel. Der Klassiker sind natürlich die seitlichen Schnecken der Rebellenprinzessin, welche sie in „Eine neue Hoffnung“ fast den gesamten Film über trägt.

"Helft mir Obi-Wan, ihr seid meine letzte Hoffnung!"

Es gibt verschiedene Möglichkeiten die Frisur anzugehen, ich zeige hier bloß eine. Kompliziert sind sie jedoch alle nicht besonders. ;) Ich habe versucht dem Original möglichst nahe zu kommen, weswegen ich mich für diese Variante entschieden hab. Ausgehend von einem Mittelscheitel habe ich als Basis zwei Pferdeschwänze oberhalb der Ohren gebunden. Diese werden jetzt jeweils zu einem Cinnamon-Bun verarbeitet. Also einfach eingedreht und wie eine Zimtschnecke rund um die Basis gewickelt und währenddessen festgesteckt. Dabei sollte eher locker gedreht werden, damit die Schnecken dem volumnösen Original möglichst ähnlich sehen. Meine Haare reichen bis zum Steißbein und viel kürzer sollten sie für diese Methode auch nicht sein. Nachhelfen mit Haarteilen ist natürlich immer eine Option ;)

Die rebellischste Frisur der Welt!

Alternativ kann man auch ausgehend von den beiden Zöpfen Sockendutts machen. Das Ergebnis ist dann größer und voller, allerdings hat man dann nicht die Kringelstruktur in den Schnecken und insgesamt stehen die Dutts auch ein wenig vom Kopf ab, wodurch sie ein bisschen nach Mickey Maus-mäßigen Ohren aussehen. Ich kann mir aber vorstellen, dass der Ohren-Effekt bei kürzeren Haaren nicht eintritt. ;)

Musikempfehlung: “Galactic Empire State of Mind”, grandioses Cover von CollegeHumor.

Zu klein für einen Stormtrooper.

Was für ein Pokemon bist du?

"Ist das Pokemon.... rosa?"

Wer kennt es nicht, das wunderbare „Wer ist es?“ Spiel von MB. Leider beruht es nur auf Äußerlichkeiten, was nicht sehr vorbildlich und auch nicht wirklich herausfordernd ist. Deshalb hab ich meine Reiseversion des Spiels einfach umgebastelt und statt Bill, Max und Susan befasst sich das Spiel jetzt mit Pokemon. Irgendwelche Pokemon zu nehmen wäre immer noch zu einfach, deshalb handelt es sich hierbei um 20 rosane Normal-Pokemon! „Ist es eine Frau?“, „Trägt die Person eine Brille?“ und weitere langweilige Fragen gehören endlich der Vergangenheit an! „Ist es ein Pokemon der ersten Generation?“, „Ist es Teil einer dreistufigen Evolutionsreihe?“ und „Kann man es durch einen Mondstein entwickeln?“ sind die wahren Rätsel der Menschheit!

 
Musikempfehlung: Wie der Titel schon sagt: Pikachu, wirf die Jukebox an und spiel „Was für ein Pokemon bist du?“

Die Druckvorlage :)